Unbekannte haben vor kurzem Daten von 50 Millionen Facebook Nutzern erbeutet. Einer der gefährlichsten Umstände dieses Hacks einer Social Media Plattform ist, dass erbeutete Digitalschlüssel auch zur Anmeldung bei anderen Online-Diensten genutzt werden konnten.

Viele, vor allem der beliebtesten und gängigen Social Media Plattformen, denen wir im Glauben an die Verbindlichkeit, oder auch aus Unkenntnis der (AGBs), unsere Daten in nicht allzu geringer Menge anvertrauen, stehen in starker Konkurrenz zu Mitbewerbern weltweit oder sind Ihren Geldgebern in hohem Maße verpflichtet.

 

Wer will schon auf die Vorzüge dieser modernen Interaktions-und Kommunikationsmöglichkeiten verzichten. Trotzdem ist es ratsam, auch die Kehrseite der Vorzüge zu beleuchten und sich täglich neu die Risiken zu vergegenwärtigen.

Die wichtigste Frage unserer Zeit, ist die Frage nach Datensicherheit in allen Bereichen. Weltweit muss es einen gesellschaftlichen Diskurs darüber geben welche Regeln es zur Wahrung von Datensicherheit gelten sollte. Was sollten die Konsequenzen sein wenn diese Regeln vor allem von Firmen und Gruppen missachtet werden?

Keine Datenerhebung oder nur  im äußerst notwendigem Maße zur Umsetzung von Projekten, ist immer noch der beste Datenschutz.

Denn sind Daten erst einmal ungesichert unterwegs kann es schnell existenzbedrohender werden als man im täglichen Leben bereit ist zu erkennen.

Deshalb muss eine verlässliche und Grundrechte wahrende EU Datenschutzpolitik, darüberhinaus weltweit oder eben auch landesweit hier vor Ort in den Parlamenten stattfinden.

Wenn nicht jetzt wann dann? Datensicherheit muss Vorrang haben.


http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Netzwelt/Hack-bei-Facebook-50-Millionen-Nutzer-betroffen

HAZ: Hack bei Facebook – 50 Millionen Nutzer betroffen

 

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