Der Welthundetag oder auch Welttag des Hundes wird am 10. Oktober gefeiert. [1] Der Tag soll ein Ehrentag für Hunde sein, die seit Generationen treue Begleiter des Menschen sind und oft als helfende Partner in vielen Situationen agieren.

Ihre Aufgaben und Lebensumstände sind vielfältig positiv gegeben, aber auch von Unzulänglichkeiten und starken Missständen zum Tierrecht geprägt.

Als Polizeihund stellen sie ihren Geruchssinn in den Dienst der Verbrechensbekämpfung, Rettungshunde bergen verschüttete Menschen und Blindenhunde leihen ihren Menschen den Orientierungssinn. Hütehunde helfen den Menschen dabei Vieh zu treiben und zu hüten und auch als Wachhund leisten sie dem Menschen wertvolle Dienste. In Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen und Seniorendomizilen können Besuchshunde zum positiven das Zusammenleben verändern.

„In meiner täglichen Praxis sehe ich die Auswirkungen meines Hundes auf die Senioren in der Einrichtung in der ich im Bereich Pflege arbeite,“ berichtet Uwe Kopec, Beisitzer im Vorstand der Piraten Hannover aus seinem Alltag als Krankenpfleger „Die Bewohner blühen jedes Mal förmlich auf, wenn sie mit ihm in Kontakt kommen können, übernehmen Verantwortung und spenden Zuwendung. Die Anwesenheit  meines, aber auch der Hunde meiner Kollegen oder Besucher, fördern die Erinnerungsarbeit über das bisherige Leben der älteren Menschen. Ebenso stellt die Anwesenheit eines Besuchshundes eine Abwechslung im oft recht tristen und eintönigen Alltag einer Gemeinschaftseinrichtung allgemein für alle Menschen dar.“

Im Lauf der gemeinsamen Vergangenheit von Mensch und Hund haben sich bestimmte Rassen für spezielle Tätigkeiten bewährt. Trotzdem benötigt jeder Hund für solche Aufgaben zuvor eine solide Ausbildung, in der Achtung des Menschen dem Tier gegenüber die Grundlage gemeinsamen Handelns sein muss.

Aber auch im häuslichen Bereich übernehmen Hunde schon lange eine wichtige Rolle im Leben der Menschen ein. Oft ersetzen sie ihrem Besitzer den Partner oder die Familie. Vor allem in Lebensumständen, die Einsamkeit fördern, ist oft ein Haustier, so auch ein Hund als Begleiter im Alltag eine wichtige Stütze und bei Erkrankungen können sie ausgebildet wichtige Hinweisgeber zu Gefahrensituationen sein.

„Es ist an der Zeit, dass Hunden die Aufmerksamkeit auf der politischen Ebene zu Teil wird, die sie verdienen,“ stellt Thomas Ganskow, Vorsitzender der Piraten Hannover fest. „Daher fordert die Piratenpartei Hannover beispielsweise die Abschaffung der Hundesteuer. Bei einem Jahreshaushalt von 2,5 Mrd. Euro. fallen diese 2,2 Mio. Euro, die wie bei Steuern üblich, nicht den Haltern zugute kommen, sondern im Gesamthaushalt aufgehen und wofür nicht einmal Kotbeutelboxen aufgestellt werden, nicht ins Gewicht. Wohl aber bei den Menschen, für die Hunde auf die eine oder andere Art überlebenswichtig sind und die trotzdem nicht unter Ausnahmeregelungen fallen.

Überhaupt muss wesentlich mehr auf die Assistenzarbeit der Hunde eingegangen werden. Dass diese noch immer nicht generell kostenfrei in Bussen und Bahnen mitfahren dürfen, dass sie sowohl in der Spielplatz- wie in der Friedhofssatzung nicht generell von Verboten ausgenommen sind, ist ein Unding. Zudem muss es in Bussen und Bahnen eine Behandlung von Hunden gleich den Mitnahmeregelungen für Fahrräder geben. Denn dann spielt auch das Platzproblem keine Rolle.“

Quellen: [1] Kleiner Kalender, Welthundetag http://www.kleiner-kalender.de/event/welthundetag/0629c.html


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